Viele Goblirsch-Familien hatten ihren Lebensmittelpunkt im Heimatkreis Tachau.
Sie wohnten in Pabelsdorf, Tutz, Rail, Labant, Haid und in anderen Orten des Kreises. Ihre Vertreibung aus der westboehmischen Heimat in den Jahren 1945/46 war ein brutaler voelkerrechtswidriger Akt der tschechischen Regierung und der alliierten Siegermächte.
Fast alle Hoefe und Haeuser der Goblirsch-Familien sind seit dieser Zeit entweder verfallen oder demoliert und abgerissen worden. Nur wenige Haeuser sind von neuen tschechischen Besitzern bewohnt.
Auf den Friedhöfen sind bis auf ein Grab alle Goblirsch-Familiengraeber verschwunden. Das einzige noch erhaltene Familiengrab befindet sich auf dem Friedhof in Tutz. Sein alter kunstvoller Grabstein ist ein kulturgeschichtliches Zeugnis der Goblirsch-Familien in Westboehmen.
Die Inschrift der Grabsteintafel lautet u.a.:
Georg Goblirsch
Geb. 26. Oktober 1874 in Zemschen
Gest. 13. Dezember 1918 in Haid
Das Nutzungsrecht am Grab wurde 1992 von der Gemeinde Tremesne kaeuflich erworben.
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